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Scheidenpilz: Alles, was Du wissen musst

Scheidenpilz ist die häufigste Infektion im Intimbereich. Drei von vier Frauen hatten schon mit ihm zu kämpfen. Wie Du eine Infektion inmeidest und welche Mittel helfen, falls es doch zur Infektion gekommen ist, erfährst Du bei uns.

Wie gelangt ein Pilz in meine Scheide?

Beim Scheidenpilz handelt es sich um den Hefepilz Candida albicans. Seine Ableger, die Pilzsporen sind überall, sie schweben in der Luft, wir atmen sie ein und so kommen sie auch an die Stellen, an die keine Sonne scheint. Um zu gedeihen, mögen es Pilzsporen vor allem warm und feucht. Deine Scheide böte also optimale Voraussetzungen, wäre da nicht Deine Intimflora. In ihr befinden sich Milchsäurebakterien, die für einen niedrigen pH-Wert sorgen und so verhindern, dass Pilze oder andere Erreger sich vermehren können. Ist der pH-Wert allerdings gestört, beispielsweise durch ein schwaches Immunsystem oder die Verwendung von zu aggressiven Duschgelen, kann sich der Scheidenpilz ausbreiten.

Pilz oder Bakterien?

Bevor Du mit der Behandlung beginnst, solltest Du Dir sicher sein, dass es sich wirklich um eine Pilzinfektion handelt. Eine bakterielle Infektion würdest Du mit Antipilzmitteln nur verschlimmern. Ein sicheres Zeichen für Bakterien und eine Infektion ist der übelriechende, manchmal fischige Geruch, während der Ausfluss bei einem Scheidenpilz weitestgehend geruchlos ist. Lass im Zweifelsfall von Deinem Arzt einen Abstrich machen.

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Wie erkenne ich einen Scheidenpilz?

Typische Symptome sind starker Juckreiz im Intimbereich und Brennen beim Wasserlassen. Rötungen und Schwellungen können hinzukommen. Auch Dein Ausfluss gibt Hinweise: ist er weitestgehend geruchlos, dafür aber bröckelig und weiß, kann es sich um einen Pilz handeln.
Wenn Du gerade eine hormonelle Veränderung durchmachst, zum Beispiel in der Pubertät, bei der Einnahme der Pille, während der Menstruation oder in der Schwangerschaft, ist das Risiko für eine Pilzinfektion besonders hoch. In den Wechseljahren hingegen kommt der Scheidenpilz nur noch selten vor. Hinzu kommen einige weitere Risikofaktoren, die die Vermehrung von Pilzsporen begünstigen. Leidest Du unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten, kann sich das auch auf Deine Abwehrkräfte im Intimbereich auswirken. Vorerkrankungen wie Diabetes oder die Einnahme von Antibiotika können Dein Immunsystem schwächen und so Pilzinfektionen begünstigen. Selbiges gilt für Umweltgifte wie Formaldehyd. Es befindet sich häufig bei uns zu Hause als Klebstoff in Holzmöbeln und sogar in Kosmetik.

Wie kann ich einen Scheidenpilz vermeiden?

  • Stress vermeiden: tut nicht nur Deiner Seele gut, sondern stärkt auch die Abwehrmechanismen Deines Körpers
  • Unterwäsche bei hohen Temperaturen waschen: bei 60 Grad machst Du den meisten Erregern den Garaus
  • Baumwollunterwäsche tragen: Synthetische Unterwäsche hingegen ist luftundurchlässig und schafft optimale Bedingungen für Vaginapilz
  • Natürliche Slipeinlagen: Statt zu synthetischen Produkten zu greifen, empfehlen sich wiederverwendbare Slipeinlagen, die aus reiner Baumwolle bestehen. Angenehmer zu tragen und auch nachhaltiger.
  • Sex-Stopp: wenn Du und Dein Partner euch immer wieder gegenseitig infiziert (sogenannter Ping-Pong-Effekt), wird es Zeit für eine Sexpause bis ihr beide den Pilz los seid. Alternativ könnt ihr Kondome verwenden, sie schützen euch vor einer erneuten Ansteckung. Aber vorsicht: Cremes gegen Intimpilz können Kondome pörös machen und Dich so nicht mehr vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen.
  • weniger oder richtige Intimpflege: Duschgel, Seife und Intimsprays können den pH-Wert Deiner Scheidenflora stören und machen es Pilzsporen einfach, sich zu vermehren. Greif also ausschließlich zu ganz speziellen und natürlichen Produkten. Die gibt’s bei uns im CUCA Shop!
  • “von vorne nach hinten”: mit der richtigen Wischrichtung gehst Du auf Nummer sicher, dass keine Erreger in Deiner Scheide landen

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Was hilft gegen den lästigen Pilz?

Gegen eine Pilzinfektion gibt es rezeptfreie Cremes, Zäpfchen und Tabletten, sogenannte Antimykotika, in der Apotheke zu kaufen.

Daneben gibt es aber auch einige Hausmittel, die sanfte Abhilfe schaffen und besonders für schwangere Frauen interessant sind, die keine Antimykotika nutzen dürfen. Ein umstrittener, aber von vielen Fachzeitschriften gleichzeitig empfohlener Trick gegen Scheidenpilz ist probiotischer Naturjoghurt. Vor allem vermischt mit Honig stoppt er den Juckreiz und wirkt zugleich wachstums- und entzündungshemmend. Dazu am besten den Honig-Joghurt Mix mit einem Tuch im äußeren Schambereich verteilen. Zur Behandlung der inneren Scheide am besten einen Tampon in die Mixtur tunken und einführen. Voll- und Sitzbäder sorgen dafür, dass Deine Beschwerden sofort gelindert werden.

Es sei aber an dieser Stelle gesagt: Auf Nummer sicher gehst Du mit Produkten und Präparaten aus der Apotheke. Diese Hausmittel sind umstritten und dienen eher als Ergänzung zu den rezeptfreien Cremes. So haben einige Autorinnen in unserem Team gute Erfahrungen mit Hausmitteln gemacht, andere raten wiederum dringlichst davon ab.
Hausmittel bei Scheidenpilz – ja oder nein? Teile Deine Meinung dazu – wir freuen uns auf Deine Anregungen!

https://www.hefepilzinfektion.com/genitalpilz/bewaehrte-hausmittel-gegen-scheidenpilz/
https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/mykosen/article/807076/honig-joghurt-scheidenpilze.html
https://www.apotheken-umschau.de/Scheidenpilz/Scheidenpilz-Behandlung-532761_3.html
https://www.scheidenpilz.com/

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