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Von Herpes bis Krätze – Sexuell übertragbare Krankheiten | Ein Tabuthema, das uns alle betrifft

 

Sexuell übertragbare Krankheiten sind ein Thema, über das viel geschwiegen wird. Zu viel! Denn: Ganz egal, ob Teenager oder Lady – es kann jeden Menschen treffen. Das sollte Dich jetzt aber nicht unbedingt verunsichern. Sexuell übertragbare Krankheiten kann man leicht vermeiden, wenn Du aufgeklärt bist. Deswegen geben wir von CUCA BY LINDA einen Überblick über Geschlechtskrankheiten und klären über Ursachen, Symptome, Risiken,  Komplikationen und Behandlung der 5 häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten auf.

Geschlechtskrankheiten gehören immer noch zu den Tabuthemen. Es wird Zeit, dass wir mehr darüber sprechen. Bei den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten kannst Du das Risiko einer Ansteckung vermindern, in dem Du einerseits beim Sex ein Kondom verwendest und andererseits Bescheid weißt.

Ursachen

Ganz generell unterscheidet man bei den Ursachen zwischen vier Typen von sexuell übertragbaren Krankheiten.
Die erste Gruppe wird durch Bakterien verursacht. Dazu gehören:

  • Chlamydien als häufigste sexuell übertragbare Krankheit
  • Tripper auch Gonorrhoe genannt
  • Syphilis

Die zweite Gruppe wird durch Viren verursacht. Dazu zählen:

  • Feigwarzen verursacht durch sogenannte HPV Viren
  • Herpes Genitalis
  • Hepatitis B
  • HIV

Die dritte Gruppe bilden Geschlechtskrankheiten, die durch Parasiten verursacht werden. Dazu gehören:

  • Genitale Trichomoniasis
  • Filzläuse
  • Krätze

Die vierte Gruppe sind Pilzinfektionen- Verlinkung.

Die 5 häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten

Chlamydien

Chlamydien werden durch vaginalen, analen oder oralen Geschlechtsverkehr übertragen.
Die Symptome können 1 bis 3 Wochen nachdem Du mit den Chlamydien in Berührung gekommen bist, auftauchen. Das können zum Beispiel Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen oder Druckgefühl im Unterbauch oder ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide sein. Oftmals hast Du auch keine oder nur leichte Beschwerden.
Bleibt die Krankheit für lange Zeit unentdeckt, dann kann das zu Folgen wie Unfruchtbarkeit führen. Außerdem kann die Infektion auch auf die Augen übertragen werden.
Du solltest jetzt aber nicht in Panik verfallen. Auf Chlamydien kannst Du Dich ganz einfach testen lassen. Wenn Du unter 24 bist, ist das als Vorsorgeuntersuchung sogar kostenfrei. Dazu wird ein einfacher Urintest durchgeführt. Es gibt auch die Möglichkeit sich beim Frauenarzt durch eine Abstrichuntersuchung auf Chlamydien testen zu lassen.
Wurden bei Dir Chlamydien festgestellt, dann ist das behandelbar. Im frühen Stadium lassen sich Chlamydien ganz einfach mit Antibiotika behandeln. Trotzdem raten wir Dir ein Kondom zu verwenden, wenn Du das nächste Mal mit jemanden intim wirst.. Schließlich gehören Chlamydien mit 6 % zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Bei jungen Frauen zwischen 20- 24 Jahren sind es sogar 20 %. Aber keine Panik. Mit etwas Vorsorge und regelmäßiger Kontrolle bist du besser geschützt.

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Feigwarzen

Wenn Du Dich durch intimen Hautkontakt oder Geschlechtsverkehr mit humanen Papillomaviren (HPV) infiziert hast, dann können sich außerhalb Deiner Scheide spitze, hellrosa oder auch graue Warzen sogenannte Feigwarzen, bilden. Eine Behandlung dieser Warzen ist im Anfangsstadium noch relativ einfach. Das erfolgt meist durch Vereisen, Abtragen oder einem Wirkstoff namens Podophyllin. Du solltest aber trotzdem rechtzeitig zum Arzt gehen, denn in sehr seltenen Fällen können die HPV-Viren ein Auslöser für eine seltene Art von Gebärmutterhalskrebs sein. Mittlerweile gibt es dagegen auch eine Impfung für Frauen, die sich nicht mit HPV infiziert haben. Nichtsdestotrotz ist die HPV Infektion weit verbreitet und die meisten sexuell aktiven Frauen stecken sich mindestens einmal im Leben damit an. Im Normalfall bekämpft das Abwehrsystem die Viren und es kommt zu keinen Beschwerden. Nachweisen kann man die Infektion durch einen sogenannten HPV –Test oder einen Abstrich, wo Dein Arzt nach Schleimhautveränderungen sucht.

Tripper (Gonorrhoe)

Die sogenannten Gonokokken, eine Bakterienart, verursachen Tripper. Übertragen werden die Bakterien durch direkten Schleimhautkontakt, aber auch durch Sexspielzeug, das mit Schleimhäuten in Berührung war. Das Ansteckungsrisiko ist sehr hoch aufgrund der Übertragungswege. Jeder 2. Sexkontakt mit einer infizierten Person führt zur Ansteckung. Die Bakterien befallen entweder Deine Harnröhre (vaginaler Verkehr), Deinen Enddarm (analer Verkehr) oder Deinen Rachen (Oralverkehr). Jedoch treten bei Frauen am Anfang der Krankheit keine Symptome auf. Später kann es gelblich grünem Ausfluss aber auch Brennen beim Wasserlassen bei einer Ansteckung durch vaginalen Verkehr kommen. Wenn der Rachen betroffen ist, kommt es in den seltensten Fällen zu Symptomen.
Auch eine Infektion im Enddarm verläuft in 80 – 90 % der Fälle ohne direkte Symptome. In seltenen Fällen bemerkst Du ein Brennen oder Jucken oder eitrige Beimengungen im Stuhl.

Vermutest Du, dass Du Dich mit Tripper angesteckt hast, dann kannst Du durch einen Abstrich oder einen Urintest ganz einfach einen Schnelltest machen lassen. Der Abstrich wird entweder von Harnröhre, Rachen. Muttermund oder Enddarm gemacht. Je nachdem wo Du die Infektion vermutest. Die Bakterien lassen sich aber auch bereits wenige Tage nach der Übertragung nachweisen. Dazu ist aber ein spezielles Testverfahren notwendig, bei dem das Erbgut des Erregers direkt nachgewiesen wird.

Solltest Du Dich mit Tripper infiziert haben, dann ist eine Behandlung so schnell wie möglich notwendig. Aber keine Angst, Antibiotika schlagen sehr gut an und die Behandlung ist meist nicht lang. Trotzdem solltest Du während dieser Zeit auf Sex verzichten und auch alle Sexualpartner aus den letzten 2 Monaten informieren. Das ist einfach nur fair und schützt davor, dass sich die Krankheit weiter verbreitet. Denn in Europa ist die Zahl der Tripper-Infektionen in den letzten Jahren gestiegen. Du kannst die Gefahr einer Ansteckung verringern indem Du beim Sex Kondome verwendest.

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Syphilis

In nur jedem 2. Fall treten Symptome nach einer Ansteckung mit Syphilis auf. Mögliche Symptome sind ein schmerzloses Geschwür an der Scheide. Dort wo der Erreger eingedrungen ist.
Im Verlauf der Krankheit können auch noch Deine benachbarten Lymphknoten anschwellen. Die gute Nachricht ist: Die Krankheit kann auch ausheilen, wenn sie nicht behandelt wird.
Aber darauf solltest Du Dich nicht verlassen. Syphilis ist eine ernstzunehmende Krankheit. Haarausfall, Fieber und Hautausschläge sind ebenfalls Folgen einer Syphiliserkrankung. So weit lässt Du es natürlich nicht kommen. Gehe am besten zum Arzt, wenn Du eine Ansteckung vermutest. Durch einen Bluttest oder einen Erregernachweis lässt sich Syphilis nachweisen und anschließend mit Penicillin behandeln. Syphilis ist in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten, trotzdem ist die Anzahl der Infektionen steigend.

Herpes Genitalis

Übertragen werden die Viren durch eine Schmierinfektion zum Beispiel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Du kannst Dich dann damit anstecken, wenn der Körper Deines Sexualpartners die Viren ausscheidet. Das heißt wenn Dein Partner Schwellungen, Rötungen bis hin zu typischen Bläschen rund um sein Geschlechtsorgan hat. Eine Ansteckung ist nicht möglich, wenn das Virus ruht, also keine Symptome auftreten. Obwohl das Virus ein Leben lang im Körper bleibt. Sei also vorsichtig und vertage den Sex, wenn da etwas komisch aussieht. Laut Robert Koch Institut sind 12 bis 16 Prozent der deutschen Bevölkerung mit dem Virus infiziert. Vor allem Frauen, da sie sich leichter beim Geschlechtsverkehr infizieren können.

Neben den schon genannten Symptomen können auch Kribbeln, Jucken oder ein brennendes Gefühl auftreten. Häufig schwellen auch die Lymphknoten in der Leiste an.
Eine genaue Diagnose mit den Symptomen kann Dir Dein Arzt stellen. Er schaut sich das ganze an und gibt Dir durch zusätzliche Labortests Gewissheit, ob Du Dich mit Herpes Genitales angesteckt hast. Behandeln lässt sich der Genitalherpes durch Medikamente, die eine antivirale Wirkung haben wie zum Beispiel Cremes.

Auch wenn HIV in den 90er Jahren ein großes Thema war,  zählt es mit einem Anteil von 1.06 Personen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland nicht mehr zu den 5 häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Nichtsdestotrotz ist es natürlich immer noch genauso ernst zu nehmen, selbst, wenn die medizinische Versorgung der Krankheit sich enorm verbessert hat. Betroffene müssen täglich starke Medikamente nehmen, um das Virus im Zaum zu halten, damit sich daraus nicht die Krankheit Aids entwickelt.

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Zusammenfassung

Die Liste der sexuell übertragbaren Krankheiten mag lang sein. Das sollte Dich aber nicht verstören! Schütze Dich durch die Verwendung von Kondomen. Lebst Du wiederum in einer Partnerschaft, ist es ratsam, am Anfang der Beziehung einen Check vom Arzt durchzunehmen. Gleiches gilt auch für Deinen Partner bzw. Deine Partnerin. Dadurch kannst Du das Risiko einer Ansteckung vermindern. Wenn Dir etwas komisch vorkommt, gehe in jedem Fall zum Arzt, um Symptome so früh wie möglich abchecken zu lassen.
Übrigens: Schmahaare sind sinnvoll und ein natürlicher Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Mehr erfährst Du in unserem Artikel.
Kanntest Du bereits alle genannten sexuell übertragbaren Krankheiten? Schreibe uns!

https://www.profamilia.de/themen/gesundheit/sexuell-uebertragbare-krankheiten.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/s/sexuell-uebertragbare-infektionen-sti.html
https://www.aidshilfe.de/tripper-gonorrhoe
https://www.dstig.de/was-sind-stdsti.html
https://www.apotheken-umschau.de/Geschlechtskrankheiten
https://www.gesundheitsinformation.de/humane-papillomviren-hpv.2109.de.html?part=ursachen-fc

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